Porridge, wärmstens empfohlen …

Porridge ist ursprünglich ein Gericht aus Schottland und wurde dort insbesondere von Arbeiterfamilien zum Frühstück gegessen. Inzwischen gilt er hingegen als britisches Nationalgericht.
Bei uns ist der cremige Brei aus mit Milch oder Wasser gekochten Haferflocken auch unter dem Namen Haferbrei oder Haferschleim bekannt, während die Amerikaner ihn Oatmeal nennen.
Der Hafer, aus dem Porridge gemacht wird, enthält viel Eiweiß, Vitamine sowie Mineral- und Ballaststoffe. Gut für die Verdauung und den konstanten Blutzuckerspiegel - das sorgt wiederum für einen langanhaltenden Sättigungseffekt.

Wer es genau wissen will:

  • Eine 50-Gramm-Portion Porridge deckt ein Viertel des Tagesbedarfs an Vitamin B1 (wichtig für die Nerven) und die Hälfte des Tagesbedarfs an Magnesium (am Muskelaufbau beteiligt).
  • Zusätzlich liefert der Haferbrei ordentlich Vitamin B6 (erforderlich fürs Nerven- und Blutsystem) und das lebensnotwendige Spurenelement Eisen (regelt den Sauerstofftransport und Energiestoffwechsel).
  • Überdies ist Porridge magenschonend und versorgt den Körper mit Silicium und Biotin, zwei Stoffen, die Haut und Haare schön halten

Zutaten für 2 Personen:
50g Haferflocken (oder andere Getreideflocken nach Wahl)
200ml Milch oder Wasser
eine Prise Salz, Zucker
1 TL Honig (oder ein anderes Süßungsmittel, je nach Vorliebe)
1 Stück Obst oder eine handvoll Beeren

Zubereitung:
Die Zutaten werden in einen Topf gegeben und dann kurz aufgekocht, bevor man das Porridge drei weitere Minuten bei schwacher Flamme ziehen lässt – so entsteht die cremige Konsistenz, für die der Haferbrei so bekannt ist. Zwischendurch sollte man umrühren, damit nichts anbrennt.
Ergänzt wird der Porridge dann noch mit Beeren oder anderen Früchten. Besonders cremig wird es übrigens mit einem Teelöffel Erdnuss-, Cashew- oder Mandelmus. Auch Zimt oder Vanille machen sich im Porridge gut.
Klassisch wird Porridge mit Haferflocken zubereitet, es eignen sich aber auch Hirse-, Buchweizen-, Reis, oder Sojaflocken und Quinoa.


Für Langschläfer und Morgenmuffel:
Wer morgens keine Zeit oder Lust hat, in der Küche zu stehen, kann sich sein Frühstück auch einfach schon am Vorabend zubereiten, die Overnight Oats über Nacht ziehen lassen und am nächsten Morgen in der Mikrowelle erwärmen.


 

 

 

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